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21.09.2012

Studie: Systemwechsel in der Finanzbranche zwingend

London übernimmt Vorreiterrolle beim Verbraucherschutz

Das provisionsbasierte Vertriebsmodell in der Finanzberatung ist gescheitert, und auch verschärfte Transparenzgebote sind nicht geeignet, den Verbraucherschutz in der Finanzbranche zu stärken. Ein Systemwechsel nach dem Vorbild der Londoner City, die 2013 ein Provisionsverbot einführt, ist deshalb unabdingbar.

So lauten die zentralen Ergebnisse einer neuen Studie von ConPolicy, dem Institut für Verbraucherpolitik, und den Unternehmensberatern Prof. Roll & Pastuch, die im Auftrag des Berufsverbands deutscher Honorarberater (BVDH, Berlin) und der quirin bank erstellt worden ist. Demnach hat es in Großbritannien nach überwiegender Expertenmeinung auch nach Jahren verschärfter Transparenzbestimmungen keine wesentliche Verbesserung für den Verbraucherschutz gegeben. Statt einer an den Bedürfnissen des Anlegers ausgerichteten Finanzberatung kam es zu massiven Fehlverkäufen. Deshalb, so die Autoren, sei es konsequent, dass ab 2013 ein Provisionsverbot in Großbritannien gelte. Der angestrebte Systemwechsel in der Finanzberatung nütze nicht nur den Verbrauchern, sondern stärke auch die Finanzbranche und die Wirtschaft insgesamt.

Zur Pressemeldung und zur Studie geht es hier lang



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